Unsere Schule

Im 19./20. Jahrhundert war Jockgrim Standort der Falzziegelwerke Carl Ludowici, dem europäischen Marktführer auf diesem Gebiet, dessen Erzeugnisse in der halben Welt noch heute zu sehen sind. Das Ziegeleimuseum, der begehbare Ringofen unter der Verbands-gemeindeverwaltung, verschiedene weitere Gebäude und zahlreiche Dächer erinnern an diese Zeit.

 


 

Unsere Schule liegt am Ortsrand der Ortsgemeinde Jockgrim, einem wunderschönen Ort auf der Landzunge des Rhein-Hochufers. Die Lina-Sommer-Grundschule gehört heute zu den vier Grundschulen der Verbandsgemeinde Jockgrim.

 

Damit Sie sich einen ersten Überblick verschaffen können, was es an unserer Schule alles gibt und was unsere Schule bewegt, haben wir für Sie die folgende Informationsbroschüre zusammengestellt:

Lina Sommer

Die Dichterin Lina Sommer lebte einige Jahre hier in Jockgrim und ist auf dem Friedhof in Jockgrim begraben. Geboren wurde sie am 8. Juli 1862 als Lina Müller in Speyer. Ihr Vater war Tabak- und Weinhändler. Mit 24 Jahren heiratete sie den Fabrikbesitzer Adolf Sommer. Durch den Zusammenbruch des Sägewerkes und durch den Tod ihres Mannes war sie gezwungen, den Lebensunterhalt für ihre drei Kinder selbst zu bestreiten.

Viele ihrer Gedichte sind in dieser Zeit entstanden. Sie zeugen von ihrer Liebe zur pfälzischen Heimat und ihrem unerschütterlichen Humor, den sie auch in diesen Notzeiten nicht verloren hatte. In den Jahren 1919 und 1920 lebte sie in Jockgrim bei ihrem Sohn Walter. Auch die folgenden Jahre bis zu ihrem Tode am 27.7.1932 verbrachte sie häufig bei ihrem ältesten Sohn Walter, der technischer Direktor der Ludowici-Werke in Jockgrim war und in der Villa Sommer (heute Sitz der Ortsgemeinde) wohnte.

Ein Jahr nachdem sich die Grundschule entschieden hat, sich künftig Lina-Sommer-Grundschule zu nennen, wurde ein neues Projekt zum Andenken an die pfälzische Autorin fertiggestellt: Die Ortsgemeinde und die Grundschule schufen einen Lina-Sommer-Weg, der an verschiedenen Stellen in der Gemeinde auf Lina Sommer und ihr schriftstellerisches Werken hinweist.

Seit der Eröffnung laden nun jedes Jahr die Drittklässler alle Interessierten ein, mit ihnen den Lina-Sommer-Weg zu gehen. Dies ist auch Bestandteil des Qualitätsprogramms der Schule, damit die Schülerinnen und Schüler die Gedichte der Autorin kennen lernen und so das Leben und die Werke der Namensgeberin in Erinnerung behalten.
Eine Broschüre mit einer Auswahl ihrer Gedichte, die hier nachzulesen sind, erklärt die Entstehung des Lina-Sommer-Weges.